Sprungmarken

Servicenavigation

FakultätForschungÖffentlichkeitStudiumService
Start

 

Anmeldung



Banner

Hauptinhalt

Willkommen bei der Fakultät Physik der TU-Dortmund
Rydberg-Exzitonen: Nur wer genau hinschaut, kann die Riesen sehen

Ein Exziton ist ein gebundener Zustand aus einem negativ geladenen Elektron und einem positiv geladenen "Loch" oder Defekt-Elektron in einem Festkörper. Es wird erzeugt, indem die Energie eines Lichtquants vom Festkörperkristall aufgenommen wird und kann als eine Art künstliches Wasserstoffatom in einem Festkörper angesehen werden, da es wie das Wasserstoffatom auch aus zwei entgegengesetzt gleich geladenen Teilchen besteht. Atome in einem hoch angeregten Zustand bezeichnet man als Rydberg-Atome; in ihnen ist der Abstand zwischen Elektron und Atomkern besonders groß. Dortmunder Physiker vom Lehrstuhl Experimentelle Physik II konnten nun Rydberg-Exzitonen in Kupferoxydul (Cu2O) mit Hauptquantenzahlen bis zu n=25 nachweisen und ihre Messungen zusammen mit Kollegen aus Rostock interpretieren. Diese "Giant Rydberg Excitons" (so im Titel der Nature-Veröffentlichung vom 16. Oktober 2014) haben einen Durchmesser von mehr als 2 Mikrometern, etwa tausendmal größer als im Grundzustand.

Um sie nachzuweisen, musste Laserspektroskopie mit außergewöhnlicher Präzision (spektrale Auflösung 5 neV) betrieben werden. Der Durchmesser von 2 Mikrometern entspricht mehreren Tausend Gitterkonstanten des Kristalls, sodass ein Rydberg-Riese mehrere Milliarden Atome umfasst. Aufgrund der großen Ausdehnung stehen sich die Exzitonen gegenseitig im Weg, wenn man zu viele erzeugt hat, und man kann dann keine zusätzlichen ins System bringen. Auch dieser Effekt konnte klar nachgewiesen werden. All dies, zusammen mit den zusätzlichen Möglichkeiten zur Erforschung und Anwendung hat die Redaktion von Nature veranlasst, mt einem News and Views - Artikel besonders auf die Bedeutung dieser Arbeit hinzuweisen.
 

 
Deutschlandstipendien: Entscheidung ist gefallen

Die Fakultät Physik dankt allen Studierenden, die sich um eines der 11 zu vergebenden Deutschlandstipendien beworben haben. Es gab, ebenso wie im Vorjahr, so viele sehr gute Bewerbungen, dass wir gern mehr Stipendien zur Verfügung gehabt hätten. Die ausgewählten Stipendiatinnen und Stipendiaten werden in den nächsten Tagen verständigt; die Stipendien werden rückwirkend ab 1. Oktober ausgezahlt. Wer diesmal leer ausgegangen ist, sollte sich nicht entmutigen lassen und sich im nächsten Jahr erneut bewerben!

 
Master in Medizinphysik ist akkreditiert und startet

Der Studiengang "Master of Science in Medizinphysik" ist nunmehr offiziell akkreditiert und nimmt den Studienbetrieb auf.

Eine Besprechung zur Orientierung der ersten Studierenden in diesem Studiengang findet statt am Mittwoch, dem 8.10.2014, 16:15-18:00 im Raum P2-O1-513.

Eine Informationsveranstaltung zu diesem Studiengang findet in der Ruhr-Universität Bochum am Montag, dem 13.10.2014, um 14:00 Uhr (Gebäude ND, Raum ND 3/99) statt.

Eine Vorbesprechung zum Bestrahlungspraktikum durch Herrn Dr. Block findet am Freitag, dem 17.10.2014, um 12:15 Uhr (HG, HS II) statt.

 
Information zum Masterstudiengang Medizinphysik

 Die Bewerbungsfrist für den Masterstudiengang Medizinphysik im WS2014/15 (Bewerbung beim Dekanat Physik) wird wegen der noch nicht endgültig abgeschlossenen Akkreditierung des Studiengangs verlängert, dazu folgen noch nähere Informationen. Übergangsweise können Sie das Bewerbungsformular für den Masterstudiengang Physik nutzen und "Medizinphysik" ergänzen.

 
« StartZurück12WeiterEnde »

Seite 1 von 2